Beständigkeit in Zeiten der Veränderung – so lässt sich die Zusammenarbeit zwischen EMAG und iT Engineering Software Innovations treffend zusammenfassen. Gemeinsam im Team wurden völlig neue Konzepte für ein modernes HMI von Werkzeugmaschinen erarbeitet, umgesetzt und kontinuierlich weiter entwickelt passend zur Strategie des Unternehmens. Dabei ist der fachliche Austausch technisch versiert, professionell und stets auf Ergebnisse ausgerichtet.
Florian Otto, Technical Lead in der IoT Produktentwicklung bei EMAG, blickt auf eine Zusammenarbeit zurück, die von technischer Expertise und Kollegialität geprägt ist.
Im Team:
Erfahrene und professionelle Unterstützung
Die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen war bereits im Gange, als Florian Otto dazustieß. Von Beginn an erlebte er die technische Stärke und langjährige Erfahrung in der Softwareentwicklung als großen Vorteil, von dem EMAG unmittelbar profitierte. Der Austausch fand stets auf einem hohen professionellen und technischen Niveau statt. Das führte zwar hin und wieder zu intensiven Diskussionen – doch diese waren, wie Florian Otto erzählt, immer ausgesprochen ergebnisorientiert.
Inzwischen fühlt man sich im Team längst nicht mehr wie aus zwei Unternehmen. Die Mitarbeitenden haben ein echtes Miteinander entwickelt. Einige Kolleginnen und Kollegen von iT Engineering Software Innovations sind bereits seit Projektbeginn dabei und stärken mit ihrer Erfahrung und Kontinuität die Ergebnisse im Team.

Meilenstein: Das neue HMI für Werkzeugmaschinen
Ein früher und zugleich prägender Meilenstein war die gemeinsame Entwicklung eines völlig neuen HMI (Human-Machine Interface) für die Werkzeugmaschinen von EMAG. Das übergeordnete Ziel bestand darin, sich von den Steuerungsherstellern unabhängig zu machen und ein eigenes, unverwechselbares „Look and Feel“ für EMAG zu schaffen. Das Ergebnis überzeugte durch ein modernes Design und eine hohe Nutzerfreundlichkeit.
Auch wenn der Entwicklungsaufwand zunächst unterschätzt wurde, gelang es dem Team, das neue HMI erfolgreich auf zwei Maschinentypen an Kunden auszuliefern. Die erste Maschine – eine Induktionshärtemaschine – war dabei ein besonderer Meilenstein und ein Highlight des Projekts.

Technische Herausforderung
durch eigene Softwarelösung
Auf dem Entwicklungsweg galt es, zahlreiche Meilensteine zu bewältigen. Eine der größten technischen Herausforderungen stellte dabei die Induktionshärtemaschine dar: Ihre Prozesse waren zuvor sehr starr und fest in der Maschinensoftware verankert. Im Rahmen des HMI-Projekts entwickelten die Teams einen flexibel programmierbaren Ablauf. iT Engineering Software Innovations wirkte dabei entscheidend an der architektonischen Gestaltung des Backends mit.
Auch wenn EMAG später die strategische Richtung änderte und das ursprüngliche HMI-Projekt einstellte, war die geleistete Arbeit keineswegs vergebens. Das Projekt wurde weiterentwickelt: Aus der ersten Anwendung entstanden kleinere Apps, die auf dem gleichen Design und derselben Technologie basieren.
Und so kam es zur Zusammenarbeit:
Wolfram Schäfer erinnert sich
Die Zusammenarbeit mit EMAG war gewissermaßen das Ergebnis unseres ersten Messeauftritts. Auf der SPS IPC Drives 2014 konnten wir zwar noch kein breites Produktportfolio präsentieren, stellten dafür aber unsere agilen Entwicklungsansätze in der Steuerungstechnik und im Maschinenbau vor. Im Mittelpunkt standen Themen wie toolgestützte Reviews, Quellcode-Verwaltung im Steuerungsbereich und moderne Vorgehensmodelle in der Softwareentwicklung.
Das Interesse zweier Entwickler von EMAG führte dazu, dass der Kontakt bestehen blieb – und sich daraus eine konkrete Zusammenarbeit entwickelte. Das Ziel war schnell klar: Elf Technologieunternehmen sollten unter einem gemeinsamen Software-Dach vereint werden – mit einer einheitlichen Architektur, einem durchgängigen User Interface und gemeinsamen Entwicklungsmethoden.
Dieses Ziel hat sich im Laufe der Zeit, wie so manches andere, weiterentwickelt. Doch die Zusammenarbeit besteht bis heute fort und wir freuen uns, dass die Voraussetzungen und Perspektiven stimmen, um auch in den kommenden Jahren ambitionierte Entwicklungsziele gemeinsam mit EMAG zu verfolgen und in innovative Softwarelösungen zu verwandeln.
Aktuelle Schwerpunkte und Zukunftsausblick
Mit den strategischen Veränderungen bei EMAG und im Unternehmen insgesamt hat sich im Laufe der Jahre auch der Fokus der Zusammenarbeit gewandelt. Heute liegt der Schwerpunkt stärker im Infrastrukturbereich – insbesondere in der Anbindung der Steuerungen und in der Entwicklung der Toolchain für die EMAG-Apps.
Denn die Bedeutung von Software im Werkzeugmaschinenbau wächst stetig. „Software ist inzwischen einer der wichtigsten Hebel, um sich im internationalen Wettbewerb zu differenzieren – bei der Hardware stößt man zunehmend an Grenzen“, erklärt Florian Otto. Mit Blick auf die Zukunft sieht er die größte Herausforderung in der Anpassung der Software an neue EU-Regelungen wie den Cyber Resilience Act und den EU Data Act. Diese bringen erheblichen Aufwand mit sich, um die gesetzliche Konformität sicherzustellen.
Zusammenfassend beschreibt Florian Otto die Zusammenarbeit als professionell, ergebnisorientiert und eng. Deshalb wünscht er sich, dass die erfolgreiche Zusammenarbeit noch lange fortgesetzt wird und er mit seinem Team weiterhin auf das Wissen und die Erfahrung des Teams von iT Engineering Software Innovations bauen kann.
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25 Jahre Hecon & iTE SI
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