„IT-Kompe­tenzen Neckar-Alb“ – Studie der IHK Reutlingen vorgestellt

Einblicke in die IT-Branche der Region Neckar-Alb, die vorhandenen IT-Kompetenzen und aktuelle Herausforderungen wie den Fachkräftemangel gibt die Studie "IT-Kompetenzen Neckar-Alb" des Instituts für Wissensmanagement und Wissenstransfer der IHK Reutlingen, die vergangenen Freitag vorgestellt wurde. Im Rahmen der Studie wurden Stellenanzeigen von 100 IT-Unternehmen analysiert, darunter auch die von iT Engineering Software Innovations.

Neben einem umfas­senden Einblick in die IT-Branche der Region Neckar-Alb ist es ein Ziel der Studie, den Dialog zwischen regio­nalen IT-Unter­nehmen anzustoßen und gemeinsam konkrete Handlungs­emp­feh­lungen und Maßnahmen zur Stärkung der IT-Indus­trie Neckar-Alb auszuarbeiten.

Ein erster Schritt in diese Richtung wurde mit der Vorstel­lung der Studie und der anschlie­ßenden Diskus­sion einiger IT-Firmen­ver­treter am 25.03.2022 bei der Firma i‑Point systems GmbH in Reutlingen gemacht. Auch wir waren Teil dieses spannenden Austauschs.

Dabei wurde der Fachkräf­te­mangel als drängendstes Problem benannt. Während der Bereich der Software­ent­wick­lung die höchsten Zuwachs­raten verzeichnet, zeigt sich der IT-Fachkräf­te­mangel in hohen Stellen­über­hangs­quoten – je nach Region liegt der Anteil offener Stellen, für die es bundes­weit keine passenden quali­fi­zierten Arbeits­losen gibt bei bis zu 70 Prozent.

Die Studie zeigt jedoch auch, dass die Region Neckar-Alb nicht ganz so stark unter dem Fachkräf­te­mangel leidet, wie andere Regionen in Baden-Württem­berg: Nach Angaben des Kompe­tenz­zen­trums Fachkräf­te­si­che­rung seien im Arbeits­agen­tur­be­zirk Reutlingen ledig­lich 20 Prozent der Stellen unbesetzt. Aller­dings würde auch nur ein kleiner Anteil der offenen Stellen an die Arbeits­agentur gemeldet. Zudem seien in der Software­ent­wick­lung oft Mehrfach­kom­pe­tenzen gefragt, was den Abgleich ausge­schrie­bener Stellen mit poten­zi­ellen Bewer­ber­pro­filen erschwert.

Dem Fachkräf­te­mangel begegnen wir als Unter­nehmen aktiv u.a. mit der engen Vernet­zung mit Hochschulen aus der Region, attrak­tiven Einstiegs­mög­lich­keiten für Studie­rende und der Präsenz auf relevanten Karriereevents.

Die gesamte Studie können Sie hier herun­ter­laden.