Logo der umati-Schnittstelle - universal machine technology interface

umati wird zur Weltsprache der Produktion

Wie heute bekannt wurde, werden die Verbände VDMA und VDW künftig gemeinsam die Entwicklung und Verbreitung der universellen Schnittstelle umati vorantreiben. Die OPC UA Standards sollen im gesamten Maschinenbau zur Anwendung kommen.

Die beiden Verbände bündeln zukünftig ihre Kräfte und arbeiten gemeinsam an der branchen- und techno­lo­gie­über­grei­fenden Vermark­tung der umati Schnitt­stelle. Laut Hartmut Rauen, stell­ver­tre­tender Haupt­ge­schäfts­führer des VDMA beschäf­tigen sich bisher 17 Fachver­bände in mehr als 30 Gruppie­rungen mit der Erstel­lung der sogenannten Compa­nion Speci­fi­ca­tions. Durch die hohe Betei­li­gung könne echte, offene Inter­ope­ra­bi­lität zwischen Maschinen und Software­sys­temen geschaffen werden, so Dr. Wilfried Schäfer, Geschäfts­führer des VDW.

Schon früh stand für den Maschinen- und Anlagenbau OPC UA als Standard für den Daten­aus­tausch fest. Vorteil ist der einheit­liche Rahmen für die Inter­ope­ra­bi­lität zwischen Maschinen und Systemen. Verschie­dene Bereiche des VDMA arbeiten momentan an der Grund­lagen- Compa­nion Speci­fi­ca­tion OPC UA for Machinery, welche noch dieses Jahr in einer ersten Version erscheinen soll.

2017 stellte der VDW eine Initia­tive zur Erarbei­tung einer standar­di­sierten, offenen Schnitt­stelle vor. Auch hier dient OPC UA als Basis­tech­no­logie. Der auf der EMO 2019 vorge­stellte umati Showcase bewies, dass die Anbin­dung von 110 Maschinen an 28 Software­dienste per plug and play funktio­nierte. Betei­ligt waren 70 Partner aus zehn Ländern, u.a. auch iT Enginee­ring Software Innova­tions.

Mittler­weile sind beim VDMA zahlreiche weitere OPC UA Compa­nion Speci­fi­ca­tions entstanden. Unter der Marke umati werden diese nun auf dem gesamten Maschinen- und Anlagenbau bekannt gemacht und die Nutzung voran­ge­trieben.

Auch der Name ändert sich: künftig bedeutet „umati“ „universal machine techno­logy inter­face“ und steht damit für das Leistungs­ver­spre­chen einer inter­ope­ra­blen Produktion. Basis für die Marke umati ist die eigent­liche OPC UA-Schnitt­stel­len­stan­dar­di­sie­rung in vielfäl­tigen Zweigen des Maschinen- und Anlagen­baus.

Als nächstes werden die Compa­nion Speci­fi­ca­tions weiter optimiert und an der Verbrei­tung der jewei­ligen Standards gearbeitet. Wichtig für die Kommu­ni­ka­tion & Demons­tra­tion ist die Vorbe­rei­tung von umati-Showcases auf Messen, um die branchen­über­grei­fende Nutzung verschie­dener OPC UA Standards zu zeigen. Laut Dr. Schäfer können schon in der zweiten Jahres­hälfte mit ersten konkreten umati-Produkten gerechnet werden.

Weitere Aktivitäten
Die iT Engineering GmbH reagiert auf veränderte Rahmenbedingungen & firmiert künftig unter dem Namen "iT Engineering Software Innovations GmbH". Gleichzeitig werden die MES-Aktivitäten in das neu gegründete Unternehmen "iT Engineering Manufacturing Solutions GmbH" ausgelagert.
Eine Initiative des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW e.V.) entwickelt momentan die universelle Schnittstelle "umati" für Werkzeugmaschinen. iT Engineering Software Innovations GmbH unterstützt das Konsortium ab sofort als Software Partner.
Scroll to Top

Gib hier deine Überschrift ein

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.