Virtu­elle Inbetrieb­nahme (VIBN)

Der digitale Zwilling bei der SPS-Program­mie­rung

Im Maschinen- und Anlagenbau werden die Zeitfenster zwischen erster Anfrage und gefor­dertem Abnahme- bzw. Liefer­termin immer kürzer. Dies verlangt einen Entwick­lungs­pro­zess, der mit den ersten Kunden­ge­sprä­chen beginnt und frühzeitig verwert­bare Ergeb­nisse liefert. Bei der agilen Software­ent­wick­lung für ereig­nis­ba­sierte Systeme und für SPS-Systeme steht mit der virtu­ellen Inbetrieb­nahme (VIBN) bzw. dem digitalen Zwilling ein leistungs­fä­higes Tool zur Verfü­gung, diese Heraus­for­de­rungen zu meistern. Erfah­rungs­gemäß entfallen rund 2/3 der Inbetrieb­nah­me­zeit auf die Software­ent­wick­lung.

Durch die Erstel­lung eines virtu­ellen Modells bzw. digitalen Zwillings zur Simula­tion des Verhal­tens der Maschine, kann die Software­ent­wick­lung zu einem deutlich früheren Zeitpunkt beginnen, als bisher üblich.Die Inbetrieb­nah­me­zeit wird dadurch um bis zu 80 % verkürzt. Der Software­ent­wick­lungs­pro­zess wird planbarer und besser struk­tu­riert. Zusätz­lich wird die Software­qua­lität durch frühzei­tige Funkti­ons­tests weiter erhöht. Konse­quent einge­setzt, profi­tieren darüber hinaus auch die mecha­ni­sche Entwick­lung und die Elektro­kon­struk­tion bis hin zum Vertrieb von einem solchen Simula­ti­ons­mo­dell. Damit errei­chen Sie in Ihrem Entwick­lungs­pro­zess metho­disch und quali­tativ das nächste Level.

Warum virtu­elle Inbetrieb­nahme?

„Guten Tag,

ich bin der digitale Zwilling von Wolfram Schäfer, Geschäfts­führer der iT Enginee­ring Software Innova­tions GmbH.

Ich möchte Ihnen gerne schil­dern, warum wir von der virtu­ellen Inbetrieb­nahme so überzeugt sind.

Früher mussten wir immer warten, bis wir an die Maschine konnten, um unsere entwi­ckelte Software zu testen, Fehler zu beheben, zu optimieren und die Inbetrieb­nahme durch­zu­führen.

Das mussten wir dann alles unter hohem Zeitdruck, in der zugigen und lauten Fabrik­halle machen. Der Auslie­fe­rungs­termin an den Kunden blieb aber bestehen, auch wenn die Montage uns viel zu spät die Maschine zur Verfü­gung stellen konnte. Das war nicht immer leicht. Doch seitdem wir von der Maschine mit ISG-virtuos ein virtu­elles Simula­ti­ons­mo­dell erstellen können, obwohl die Maschine noch gar nicht ganz fertig ist, ist alles viel besser.

Während der Software­ent­wick­lung können wir laufend testen, ohne das Risiko, die reale Maschine zu gefährden. Außerdem können wir Szena­rien simulieren, die wir in der Realität nur schwierig nachbilden könnten. Das steigert die Software­qua­lität nachhaltig und beschert uns wesent­lich ruhigere Nächte. Die Inbetrieb­nahme an der realen Maschine ist dann fast nur noch Formsache. Unsere Kunden sind begeis­tert, weil sie das Simula­ti­ons­mo­dell der Maschine zu testzwe­cken immer noch haben, obwohl die Maschine bereits beim Kunden steht, egal wo auf der Welt.

Lassen Sie sich überzeugen. Wir beraten Sie gerne und erstellen auch für Sie ein Simula­ti­ons­mo­dell Ihrer Maschine zur virtu­ellen Inbetrieb­nahme.

Also, vielleicht bis bald.

Ihr

Wolfram Schäfer“

Gestern: die klassi­sche Inbetrieb­nahme

Bei der klassi­schen Form der Inbetrieb­nahme erfolgt die Prüfung und Optimie­rung der Software­funk­tionen an einer realen Maschine/ Anlage oder einem Roboter. Dabei werden Funktions- und Leistungs­tests durch­ge­führt, aber auch Sicher­heits­sze­na­rien oder kriti­sche Zustände simuliert. Das alles kann erst nach Fertig­stel­lung der Maschine/ Anlage, meist in der Fabrik­halle oder spätes­tens beim Kunden geschehen. Dieses Vorgehen erhöht durch den seriellen Ablauf den gesamten Zeitbe­darf bis zur Übergabe der Maschine/ Anlage an den Kunden und birgt Risiken (ungeplante Überar­bei­tung der Software, wenig Zeit für Optimie­rungen, Beschä­di­gung der realen Maschine/ Anlage, nur Überprü­fung „sicherer“ Szena­rien etc.).

Grafik zeigt Ablauf einer klassischen Inbetriebnahme

Bewer­tung: Tests an der realen Maschine – klassi­sche Inbetrieb­nahme

Software­tests in Fabrik­halle

Software­tests werden erst nach Fertig­stel­lung der Maschine/ Anlage in der Fabrik­halle oder sogar erst beim Kunden durch­ge­führt, meist unter schwie­rigen Umgebungs­be­din­gungen.

Risiko des Liefer­ver­zugs

Prozess der Inbetrieb­nahme mit Änderungen, Optimie­rungen oder bei Problemen verlän­gert die Liefer­zeit der Maschine/ Anlage an den Kunden; dadurch drohen Konven­tio­nal­strafen.

Keine Prüfung kriti­scher Zustände

Bei der Inbetrieb­nahme besteht immer das Risiko, bei Fehlern oder der Prüfung kriti­scher Zustände die Maschine/ Anlage zu beschä­digen (Kosten­ri­siko, Zeitverzug, Image­ver­lust).

Unsys­te­ma­ti­sche Testsze­na­rien

Die Inbetrieb­nahme wird nicht immer in gleicher Form oder bei hohem Zeitdruck mögli­cher­weise nicht umfas­send durch­ge­führt.
Die Inbetrieb­nahme kann dabei bis zu 25 % der Gesamt­durch­lauf­zeit eines Projektes betragen. Dieser Umstand hat zur Entwick­lung von Simula­ti­ons­mo­dellen zur virtu­ellen Inbetrieb­nahme (VIBN) geführt. Ursprüng­lich stand primär die Verkür­zung der Inbetrieb­nah­me­zeit im Vorder­grund. Doch dann haben auch die Aspekte zur Steige­rung der Software­qua­lität und die Reduzie­rung der gesamten Entwick­lungs­zeit bis zur Markt­ein­füh­rung (Time-to-Market) deutlich an Bedeu­tung gewonnen.

In einem modernen, agilen Entwick­lungs­pro­zess gepaart mit Methoden zur Erfül­lung nicht-funktio­naler Anfor­de­rungen ist die Erzeu­gung eines Simula­ti­ons­mo­dells zur virtu­ellen Inbetrieb­nahme der konse­quente Schritt auf ein höheres Niveau.

Software­tests in Fabrik­halle

Software­tests werden erst nach Fertig­stel­lung der Maschine/ Anlage in der Fabrik­halle oder sogar erst beim Kunden durch­ge­führt, meist unter schwie­rigen Umgebungs­be­din­gungen.

Risiko des Liefer­ver­zugs

Prozess der Inbetrieb­nahme mit Änderungen, Optimie­rungen oder bei Problemen verlän­gert die Liefer­zeit der Maschine/ Anlage an den Kunden; dadurch drohen Konven­tio­nal­strafen.

Keine Prüfung kriti­scher Zustände

Bei der Inbetrieb­nahme besteht immer das Risiko, bei Fehlern oder der Prüfung kriti­scher Zustände die Maschine/ Anlage zu beschä­digen (Kosten­ri­siko, Zeitverzug, Image­ver­lust).

Unsys­te­ma­ti­sche Testsze­na­rien

Die Inbetrieb­nahme wird nicht immer in gleicher Form oder bei hohem Zeitdruck mögli­cher­weise nicht umfas­send durch­ge­führt.

Was ist eine virtu­elle Inbetrieb­nahme?

In einer spezi­ellen, leistungs­fä­higen Software (z. B. ISG-virtuos o. a.) wird ein virtu­elles Abbild von der zu entwi­ckelnden Maschine/ Anlage aufge­baut. Dabei werden mecha­ni­sche, elektri­sche und dynami­sche Eigen­schaften des zu simulie­renden Systems reali­tätsnah abgebildet. Ziel ist es, eine 3D-Simula­tion des Gesamt­sys­tems mit einem identi­schen Verhalten zur (künftigen) realen Maschine/ Anlage zu erzeugen. Unter­stüt­zung bietet dabei die Software mit umfang­rei­chen Biblio­theken von typischen Elementen und Bauteilen. Teilweise bieten Zulie­ferer fertige, virtu­elle Modelle ihrer Bauteile mit allen relevanten Eigen­schaften zum Einspielen in das Simula­ti­ons­mo­dell an.

Auf diese Art und Weise wird die gesamte Maschine/ Anlage virtuell abgebildet, auf Wunsch bis hin zu einer ganzen Fabrik („digitale Fabrik“).Der Rechner, auf dem die Simula­ti­ons­soft­ware instal­liert ist, wird nun mit der realen Maschi­nen­steue­rung (Steue­rungs­pro­gramme für SPS oder Software für ereig­nis­ba­sierte Systeme) verbunden. Dabei reagiert die Simula­ti­ons­soft­ware mit dem erzeugten virtu­ellen Modell 1:1 identisch, wie (künftig) die reale Maschine/ Anlage. Während der Program­mie­rung der Software für die Maschi­nen­steue­rung können nun jeder­zeit die Funktionen und das mecha­ni­sche und dynami­sche Verhalten der Maschine/ Anlage am virtu­ellen Modell simuliert werden: Das ist die virtu­elle Inbetrieb­nahme.

Grafik zeigt Ablauf einer virtuellen Inbetriebnahme

Bewer­tung: Tests an virtu­eller Maschine – virtu­elle Inbetrieb­nahme

Software­tests am Rechner im Büro

Software­tests und die Inbetrieb­nahme werden bereits während der Entwick­lung unter optimalen Bedin­gungen am Rechner durch­ge­führt.

Gefahr­lose Prüfung kriti­scher Zustände

Am Simula­ti­ons­mo­dell können umfang­reiche Tests durch­ge­führt werden: Kriti­sche, irregu­läre oder in der Realität schwierig herzu­stel­lende Zustände können gefahrlos überprüft werden.

Zeitbe­darf für Testsze­na­rien

Bei umfang­rei­chen Testsze­na­rien entsteht ein erhöhter Zeitbe­darf, sobald neue Software­stände vorliegen, die z. B. Einfluss auf unter­schied­liche Funktionen der Maschine/ Anlage haben.

Unsys­te­ma­ti­sche Testsze­na­rien

Die Testsze­na­rien werden mögli­cher­weise nicht immer in gleichem Umfang und in gleicher Form durch­ge­führt und sind abhängig vom Bediener des Simula­ti­ons­mo­dells.

Software­tests am Rechner im Büro

Software­tests und die Inbetrieb­nahme werden bereits während der Entwick­lung unter optimalen Bedin­gungen am Rechner durch­ge­führt.

Zeitbe­darf für Testsze­na­rien

Bei umfang­rei­chen Testsze­na­rien entsteht ein erhöhter Zeitbe­darf, sobald neue Software­stände vorliegen, die z. B. Einfluss auf unter­schied­liche Funktionen der Maschine/ Anlage haben.

Gefahr­lose Prüfung kriti­scher Zustände

Am Simula­ti­ons­mo­dell können umfang­reiche Tests durch­ge­führt werden: Kriti­sche, irregu­läre oder in der Realität schwierig herzu­stel­lende Zustände können gefahrlos überprüft werden.

Unsys­te­ma­ti­sche Testsze­na­rien

Die Testsze­na­rien werden mögli­cher­weise nicht immer in gleichem Umfang und in gleicher Form durch­ge­führt und sind abhängig vom Bediener des Simula­ti­ons­mo­dells.

Was ist ein digitaler Zwilling?

Der digitale Zwilling beinhaltet das oben beschrie­bene Abbild einer Maschine/ Anlage.  Er ist dadurch charak­te­ri­siert, dass alle Zustände und Verhal­tens­weisen mit den Sensor­daten in Echtzeit simuliert werden: Er verhält sich also in allen Betriebs­arten genau wie die reale Maschine mit allen ihren Kompo­nenten. Darüber hinaus umfasst der digitale Zwilling zusätz­lich z. B. die gesamte Dokumen­ta­tion von der Entwick­lung, über die Bedienung/ Wartung bis zur Entsor­gung. Der „wahre“ digitale Zwilling bietet also die Möglich­keit, alle Zustände und Verhal­tens­weisen einer Maschine/ Anlage stets in der aktuellen Konfi­gu­ra­tion, also genau wie die reale Maschine, über den gesamten Produkt­le­bens­zy­klus zu simulieren. Damit könnten sogar z. B. noch nicht vorhan­dene Daten­sätze als Grund­lage für Machine Learning erzeugt werden – die Möglich­keiten sind beein­dru­ckend!

 

Im Ideal­fall steht über den gesamten Lebens­zy­klus ein immer aktuelles, virtu­elles Simula­ti­ons­mo­dell der Maschine/ Anlage zur Verfü­gung (digitaler Zwilling).

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Einsatz­be­reiche für die virtu­elle Inbetrieb­nahme bzw. den digitalen Zwilling

Branchen

Maschinen-/ Anlagenbau

Automa­ti­sie­rung

Automo­bil­in­dus­trie

Logistik


Maschinen-/ Anlagenbau

Automa­ti­sie­rung

Automo­bil­in­dus­trie

Logistik

Virtu­elle Inbetrieb­nahme in der Software­ent­wick­lung

Zu Beginn entsteht durch die Generie­rung des Simula­ti­ons­mo­dells ein erhöhter Aufwand. Dieser Inves­ti­tion stehen aller­dings mögliche Kosten und Risiken gegen­über, die bei Software- oder Konstruk­ti­ons­feh­lern oder gar durch Beschä­di­gung der Maschine während der Inbetrieb­nahme entstehen können. Ganz abgesehen davon, wird der Prozess der Software­ent­wick­lung zweifels­frei hinsicht­lich Effizienz und Qualität nachhaltig gestei­gert. In der modernen, agilen Software­ent­wick­lung für komplexe Maschinen/ Anlagen führt mittel­fristig kein Weg an der virtu­ellen Inbetrieb­nahme vorbei. Hersteller, die diese fortschritt­liche Techno­logie einsetzen, werden gegen­über ihren „klassisch arbei­tenden“ Mitbe­wer­bern stets im Vorteil sein.

Ablauf der virtu­ellen Inbetrieb­nahme

  1. In der Simula­ti­ons­soft­ware wird ein virtu­elles Modell (Kinematik und Logik/ Verhalten) der Maschine bzw. Anlage erstellt.
  2. Das virtu­elle Modell verhält sich exakt wie die reale Maschine.
  3. Die Steue­rung der Maschine wird über den realen Feldbus direkt mit dem PC (Windows mit TwinCAT 3.1) verbunden, auf dem die Simula­ti­ons­soft­ware mit dem virtu­ellen Modell der Maschine instal­liert ist. Die Simula­tion erfolgt in Echtzeit.
  4. Am virtu­ellen Modell können die gesamte Software­ent­wick­lung (Funkti­ons­tests, Weiter­ent­wick­lungen) bis zur Inbetrieb­nahme durch­ge­führt werden.
  5. Die finale Inbetrieb­nahme der realen Maschine birgt nun keine unvor­her­ge­se­henen Risiken mehr und erfolgt sehr schnell.
Grafik zeigt Schritte einer virtuellen Inbetriebnahme

Vorteile der virtu­ellen Inbetrieb­nahme (VIBN) in der Softwareentwicklung​

  • Software­ent­wick­lung bereits in früher Konstruk­ti­ons­phase möglich
  • Sehr kurze Time-to-Market (TTM)
  • Zeit- und Kosten­ein­spa­rung
  • Vermei­dung von Risiken durch Beschä­di­gung der realen Maschine
  • Steige­rung der Software­qua­lität
  • Komfor­table Durch­füh­rung kriti­scher Tests, die nur mit hohem Aufwand an realer Maschine provo­ziert werden könnten oder – noch risiko­rei­cher – niemals durch­ge­führt werden
  • Schulung der Maschi­nen­be­diener
  • Simula­tion von Bearbei­tungs­ab­läufen an einer „Schat­ten­an­lage“
  • Test/ Inbetrieb­nahme am Rechner im Büro möglich, statt in lauter Werkstatt­um­ge­bung
  • Ortsun­ab­hän­gige Weiter­ent­wick­lung der Software möglich
  • Angebot von Funkti­ons­er­wei­te­rungen als innova­tiver Service und zur Unter­stüt­zung des Vertriebs
  • Vermei­dung von Reise­zeiten und ‑kosten, insbe­son­dere von teuren Spezia­listen
  • Analyse von Fehlern
  • Vermei­dung von Still­stand­zeiten der Maschine beim Kunden

Kunden, die ISG-virtuos einsetzen, berichten von

0 %
reduzierte Inbetrieb­nah­me­zeiten
0 %
reduzierte Produkt­ent­wick­lungs­kosten und ‑zeiten
0 %
optimierte Anlagen­per­for­mance
0 %
reduzierte Projekt­kosten
0 %
reduzierte Inbetrieb­nah­me­zeiten
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optimierte Anlagen­per­for­mance
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reduzierte Produkt­ent­wick­lungs­kosten und ‑zeiten
0 %
reduzierte Projekt­kosten

Der Trend geht zum Einsatz von Simula­ti­ons­werk­zeugen

Simula­ti­ons­sys­teme für virtu­elle Inbetrieb­nahme

Am Markt sind verschie­dene Simula­ti­ons­sys­teme zur virtu­ellen Inbetrieb­nahme bzw. zur Generie­rung eines digitalen Zwillings verfügbar (Auflis­tung nicht vollständig):

 

 

  • „Digital Enter­prise Suite“ von Siemens AG
  • „Emulate3D“ von SimPlan AG
  • „fe.screen-sim“ von F.EE GmbH Infor­matik + Systeme
  • „indus­tri­al­Phy­sics“ von machi­nee­ring GmbH & Co. KG
  • „ISG-virtuos“ von Indus­tri­elle Steue­rungs­technik GmbH

 

 

 

  • „RF::Suite®“ von EKS InTec GmbH
  • „Visual Compon­ents 4.2“ von Visual Compon­ents GmbH
  • „WinMOD®“ von Mewes & Partner GmbH
  • u.a

 

 

Wir sind Enginee­ring Partner von isg-virtuos aus Überzeu­gung. Nachfol­gend werden beispiel­haft die etablierten Systeme von ISG Indus­tri­elle Steue­rungs­technik näher vorge­stellt.

Beispiel: Simula­ti­ons­soft­ware „ISG-virtuos“

ISG-virtuos ist eine offene Simula­ti­ons­platt­form, mit der Maschinen/ Anlagen bis hin zu kompletten Produk­ti­ons­sys­temen inklu­sive aller Kompo­nenten (Steue­rungen, Roboter, Materi­al­fluss etc.) in deter­mi­nis­ti­scher Echtzeit überprüft und optimiert werden können. Die Simula­tionen werden aus virtu­ellen Kompo­nenten erstellt, die – abgelegt in entspre­chenden Biblio­theken – jeder­zeit wieder­ver­wendet und ausge­tauscht werden können. So müssen virtu­elle Anlagen (z. B. für modulare Maschi­nen­kon­zepte) nicht jedes Mal neu erstellt werden, sondern können durch einfa­chen Austausch der Kompo­nenten konfi­gu­riert werden. Dieser Vorgang kann auch komplett automa­ti­siert werden.

ISG-virtuos deckt Simula­tionen von Model-in-the-Loop (MiL) über Software-in-the-Loop (SiL) bis hin zu Hardware-in-the-Loop (HiL, auch HITL, HWIL) alle Simula­ti­ons­be­reiche ab. Beim System­test wird die deter­mi­nis­ti­sche Steue­rungs­echt­zeit mit garan­tierten Antwort­zeiten von z. B. 1 ms durch die direkte Anbin­dung realer Steue­rungen über gängige Feldbusse und den Einsatz von Echtzeit-Betriebs­sys­temen erreicht.

  • Die harte Echtzeit­fä­hig­keit (Steue­rungs­echt­zeit < 1 ms) ermög­licht die Hardware-in-the-Loop-Simula­tion (HiL).
  • Externe Schnitt­stellen: Automa­ti­sierte Modell­er­stel­lung mit XML-Dateien; Export in gängige Datei­for­mate; Import von CAD-Daten für 3D Darstel­lung (z. B. aus CATIA, IGES, Solid Edge, Solid­Works, Pro/E, NX, STEP, Parasolid ..).

Morgen: virtu­elle Inbetrieb­nahme mit Testau­to­ma­ti­sie­rung

Bei der manuellen Ausfüh­rung von Tests im Rahmen der virtu­ellen Inbetrieb­nahme treten erfah­rungs­gemäß häufig folgende Probleme auf:

  • Die Testsze­na­rien werden nicht immer identisch ausge­führt bzw. es schlei­chen sich Abwei­chungen ein und dadurch sind die Ergeb­nisse nicht mehr direkt vergleichbar. Oder Fehler in der Software werden übersehen, da nicht immer alle denkbaren Varia­tionen durch­ge­spielt werden.
  • Bei häufig durch­zu­füh­renden Tests (z. B. Regres­si­ons­tests) entsteht ein hoher Zeitauf­wand.

Deshalb entfaltet in der Praxis die virtu­elle Inbetrieb­nahme erst mit der Anbin­dung eines Systems zur Testau­to­ma­ti­sie­rung die volle Wirkung. Mit der automa­ti­sierten Ausfüh­rung definierter Testsze­na­rien werden stets fehler­freie und vergleich­bare Resul­tate ermit­telt. Außerdem werden mehr Testzy­klen in kürzerer Zeit durch­ge­führt (z. B. mannlos auch über Nacht). Dadurch können Fehler während der SPS-Program­mie­rung noch früher erkannt und besei­tigt werden.

Grafik zeigt Schritte einer virtuellen Inbetriebnahme

Bewer­tung: virtu­elle Inbetrieb­nahme mit Testau­to­ma­ti­sie­rung

Vergleich­bare Testergeb­nisse

Definierte Testsze­na­rien liefern zuver­läs­sige und mitein­ander vergleich­bare Ergeb­nisse, ohne Abhän­gig­keit vom Bediener des Simula­ti­ons­mo­dells.

Optimale Software­qual­tität

Gewähr­leis­tung einer optimalen Software­qua­lität, durch die im Entwick­lungs­pro­zess regel­mä­ßige Durch­füh­rung umfang­rei­cher, zuvor festge­legter Testsze­na­rien.

Repro­du­zier­bare Zustände

Die Testergeb­nisse sind durch definierte Simula­ti­ons­sze­na­rien einfach repro­du­zierbar und „disku­tierbar“, inklu­sive Proto­kol­lie­rung.

Simula­ti­ons­vor­gabe im Lasten­heft

Die definierten Simula­ti­ons­sze­na­rien können als Bestand­teil des Anfor­de­rungs­ma­nage­ments bereits ins Lasten­heft aufge­nommen werden.

Vergleich­bare Testergeb­nisse

Definierte Testsze­na­rien liefern zuver­läs­sige und mitein­ander vergleich­bare Ergeb­nisse, ohne Abhän­gig­keit vom Bediener des Simula­ti­ons­mo­dells.

Repro­du­zier­bare Zustände

Die Testergeb­nisse sind durch definierte Simula­ti­ons­sze­na­rien einfach repro­du­zierbar und „disku­tierbar“, inklu­sive Proto­kol­lie­rung.

Optimale Software­qual­tität

Gewähr­leis­tung einer optimalen Software­qua­lität, durch die im Entwick­lungs­pro­zess regel­mä­ßige Durch­füh­rung umfang­rei­cher, zuvor festge­legter Testsze­na­rien.

Simula­ti­ons­vor­gabe im Lasten­heft

Die definierten Simula­ti­ons­sze­na­rien können als Bestand­teil des Anfor­de­rungs­ma­nage­ments bereits ins Lasten­heft aufge­nommen werden.

Beispiel: Software zur Testau­to­ma­ti­sie­rung „ISG-dirigent“

ISG-dirigent bietet als System die automa­ti­sierte Durch­füh­rung der Tests von Steue­rungs­soft­ware auf der Zielhard­ware in Verbin­dung mit dem virtu­ellen Simula­ti­ons­mo­dell (in ISG-virtuos). Es führt einmal erstellte Testab­läufe jeder­zeit selbst­ständig und repro­du­zierbar durch. Die Model­lie­rung der Testbau­steine erfolgt grafisch unter­stützt; spezi­elle Program­mier­kennt­nisse sind nicht erfor­der­lich. Die Testbau­steine sind in verschieden Entwick­lungs­phasen einsetzbar und bilden die Modula­rität der Maschinen und Anlagen ab.

Logo von ISG dirigent - Software von Industrielle Steuerungstechnik GmbH
Logo der ISG - Industrielle Steuerungstechnik GmbH

iT Enginee­ring Software Innova­tions ist ein etablierter Enginee­ring-Partner von ISG Indus­tri­elle Steue­rungs­technik GmbH, Stutt­gart. Wir vertrauen aus jahre­langer Erfah­rung auf die leistungs­starke und ausge­reifte Simula­ti­ons­soft­ware „ISG-virtuos“.

Mehr Infos zur ISG Indus­tri­elle Steue­rungs­technik.

Unsere Erfah­rung mit virtu­eller Inbetrieb­nahme

Die virtu­elle Inbetrieb­nahme wird vermut­lich nie ganz die reale Inbetrieb­nahme ersetzen können. Denn bei der virtu­ellen Inbetrieb­nahme werden keine Montage-/ Verka­be­lungs­fehler etc. oder defekte Bauteile erkannt, die nur an der realen Maschine vorhanden sein können. Außerdem ist die virtu­elle Inbetrieb­nahme immer nur so gut, wie das entspre­chende virtu­elle Simula­ti­ons­mo­dell. Sind bereits dort Ungenau­ig­keiten oder Fehler „einge­baut“, so wird in der Simula­tion die reale Maschine nur unzurei­chend abgebildet. Um dies zu vermeiden, sind bei der Erstel­lung des Simula­ti­ons­mo­dells die entspre­chende Erfah­rung mit dem Tool und Sorgfalt bei der Abbil­dung der Realität sehr wichtig.

Bei der Imple­men­tie­rung einer Simula­ti­ons­soft­ware in der Entwick­lung bzw. bei der Erstel­lung des ersten virtu­ellen Modells sollte deshalb unbedingt ein erfah­rener Experte hinzu­ge­zogen werden, damit Sie schnell und zuver­lässig von den Vorteilen dieser Methode profi­tieren! Es wird immer wieder versucht, dieses leistungs­fä­hige System aus Kosten­gründen in Eigen­regie einzu­führen, was nicht selten zu Problemen führt. Danach wird manchmal die Verwen­dung des Systems einge­stellt, obwohl die Ursachen nur in einer nicht optimalen Imple­men­tie­rung liegen. Dieses Risiko sollten Sie bitte nicht eingehen: Wir unter­stützen Sie gerne bei der Imple­men­tie­rung oder der Erstel­lung Ihres ersten Simula­ti­ons­mo­dells!

Konse­quent weiter­ge­dacht ermög­licht das Simula­ti­ons­mo­dell der virtu­ellen Inbetrieb­nahme eine noch agilere Arbeits­weise aller Entwick­lungs­ab­tei­lungen. Die mecha­ni­sche Konstruk­tion, die Elektro­kon­struk­tion und die Software­ent­wick­lung können parallel ihren jewei­ligen Entwick­lungs­stand im Simulationsmodell/digitalen Zwilling abbilden, testen und optimieren. Sogar der Vertrieb kann die Visua­li­sie­rungen oder Leistungs­ana­lysen bei der Abstim­mung mit dem Kunden einsetzen. Mit dieser unter­neh­mens­weiten Verän­de­rung im Entwick­lungs­pro­zess profi­tieren Sie auf allen Ebenen optimal von den Vorteilen der virtu­ellen Inbetrieb­nahme bzw. des digitalen Zwillings und sind den meisten Mitbe­wer­bern einen deutli­chen Schritt voraus.

Unser Angebot

Die Erstel­lung eines korrekten virtu­ellen Modells in der Simula­ti­ons­soft­ware ist eine Aufgabe, die Einar­bei­tungs­zeit, Sachver­stand und Erfah­rung erfor­dert. iT Enginee­ring Software Innova­tions unter­stützt Sie dabei als kompe­tenter Enginee­ring-Partner.

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