OPC UA-Lösungen

Die Techno­logie für Inter­ope­ra­bi­lität im Fertigungsumfeld

OPC UA ist die Techno­logie für Inter­ope­ra­bi­lität im Ferti­gungs­um­feld. Um eine Plug-and-Play-Schnitt­stelle zwischen einzelnen Kommu­ni­ka­ti­ons­teil­neh­mern zu ermög­li­chen, müssen entspre­chende Dienste und Services von der Daten­quelle bereit­ge­stellt werden. Kommer­zi­elle SDK´s oder Open Source Biblio­theken bieten hier eine gute Grund­lage für die Entwick­lung von OPC UA Diensten. Wir kennen Werkzeuge, verstehen die Techno­logie und können die passenden Lösungen für Sie entwickeln.

Unter­schied­liche Heraus­for­de­rungen – eine Lösung

Hersteller von Geräten, Maschinen und Anlagen und deren Kunden, Ferti­gungs­un­ter­nehmen und Maschi­nen­be­treiber, stehen vor unter­schied­li­chen Heraus­for­de­rungen und haben verschie­dene Anfor­de­rungen. Wenn es aber um den Austausch von Infor­ma­tionen und Daten von Maschinen unter­ein­ander oder zu IT-Systemen geht, nähern sich ihre Inter­essen an. Zur Lösung der Anfor­de­rungen beider Sicht­weisen steht OPC UA als Techno­logie zur Verfü­gung. OPC UA ist also sowohl für die Geräte‑, Maschinen- und Anlagen­bauer inter­es­sant, als auch für Ferti­gungs­un­ter­nehmen und Betreiber.
Wir von iT Enginee­ring Software Innova­tions kennen beide Sicht­weisen aus jahrzehn­te­langer Erfah­rung und können auch Sie bei der Umset­zung unterstützen!

Geräte‑, Maschinen‑, und Anlagen­bauerFertigungsunternehmen/ Betreiber
Heraus­for­de­rungen
  • Stetiges Ziel zur Kosten- und Prozessoptimierung
    → Kostendruck 
  • Stetiges Ziel zur Produkt­in­no­va­tion durch Wettbewerb
    → Innovationsdruck
  • Stetiges Ziel der Optimie­rung der Produktion & der Gesamtanlageneffizienz
    → Kostendruck 
  • Anfor­de­rung, immer indivi­du­eller zu produzieren
    → Individualisierung
Lösungs­stra­te­gien
  • Erfül­lung der Anfor­de­rungen der Ferti­gungs­un­ter­nehmen (Kunden)
  • Anbieten von service­ori­en­tierten, software­ba­sierten Funktionen und Daten­diensten über Bezahl-/ Lizenz­mo­delle (neue Geschäftsmodelle)
  • Condi­tion Monito­ring (Zustands­über­wa­chung)
  • Predic­tive Mainten­ance (voraus­schau­ende Instandhaltung) 
  • Selbstoptimierung 
  • Kunden stärker in den Produk­ti­ons­pro­zess einbinden
Hürden
  • Schutz von Unter­neh­mens- bzw. maschi­nen­spe­zi­fi­schem Know-how 
  • Sicherer, kontrol­lier­barer Zugriff auf Infor­ma­tionen und Daten
  • Konfron­ta­tion mit unter­schied­li­chen, abstrakten Industrie‑4.0‑Konzepten (neuen Techno­lo­gien) als ein konti­nu­ier­li­cher Prozess auf dem Weg zur Produktion der Zukunft
Forde­rungen
  • Möglich­keit der Diffe­ren­zie­rung trotz Öffnung von Schnittstellen
  • Zentrale Heraus­for­de­rung: herstel­ler­un­ab­hän­giger Austausch von Daten über eine feldbus­un­ab­hän­gige Kommunikationstechnik 
  • Plug & Work bzw. Plug & Produce
Lösung
OPC UA
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iT Enginee­ring Software Innovations 

Defini­tion von OPC UA

OPC UA (Open Platform Commu­ni­ca­tions Unified Archi­tec­ture) ist ein offener Schnitt­stel­len­stan­dard für die Industrie‑4.0‑Kommunikation und spezi­fi­ziert in der IEC/DIN EN 62541. OPC UA zeichnet sich durch Inter­ope­ra­bi­lität aus, der Fähig­keit zur Zusam­men­ar­beit von verschie­denen Systemen durch die Einhal­tung gemein­samer Standards.

Das Infor­ma­ti­ons­mo­dell

Das Infor­ma­ti­ons­mo­dell („Betriebs­an­lei­tung“) beschreibt die Nutzung von Kompo­nenten, Maschinen und Anlagen durch den Menschen oder durch andere Geräte. Es beschreibt, wie Daten und Infor­ma­tionen im Adress­raum der OPC UA Server verwaltet werden. Das Infor­ma­ti­ons­mo­dell kann je nach Anwen­dung und OPC UA Server indivi­duell struk­tu­riert werden. Wenn Infor­ma­ti­ons­mo­delle weiteren Regeln folgen und von bestimmten Inter­es­sens­gruppen (z. B. Branchen­ver­bänden) definiert werden, nennt man diese Compa­nion Specifications.

Das Infor­ma­ti­ons­mo­dell besteht aus einem Netz von unter­schied­li­chen Objekten aus Nutzdaten und aus Meta- und Laufzeit-Infor­ma­tionen. Die Objekte enthalten z. B. Geräte­in­for­ma­tionen, Prozess­va­ria­blen oder Fähig­keiten von Maschinen, die von anderen Geräten oder Benut­zern abgefragt werden können. Der Zugriff auf Objekte erfolgt lesend oder schrei­bend. Der Aufruf sog. Methoden (aufruf­bare Software­funk­tionen) ermög­licht Aktionen, wie z. B. „Einschalten“. Über sog. Ereig­nisse kann über Änderungen infor­miert werden.

Compa­nion Speci­fi­ca­tions – standar­di­sierte Informationsmodelle

Compa­nion Speci­fi­ca­tions sind domänen­spe­zi­fi­sche Infor­ma­ti­ons­mo­delle, bei denen die Daten, Beschrei­bungen, Regeln, Funktionen, Objekte, Methoden und Ereig­nisse für bestimmte Branchen oder Maschi­nen­arten bereits ausge­ar­beitet und definiert sind. I. d. R. wird die Entwick­lung solcher Compa­nion Speci­fi­ca­tions von den entspre­chenden Verbänden oder mehreren Herstel­lern gemeinsam voran­ge­trieben. Im Rahmen der Entwick­lung werden entspre­chende Konfor­mi­täts­tests und eine Zerti­fi­zie­rung durchgeführt.

Für Geräte‑, Maschinen und Anlagen­her­steller hat die Verwen­dung einer Compa­nion Speci­fi­ca­tion den großen Vorteil, selbst keine grund­le­gende Entwick­lungs­ar­beit durch­führen zu müssen. Betreiber haben durch die Compa­nion Speci­fi­ca­tion die Gewiss­heit, dass die Spezi­fi­ka­tion geprüft ist und i. d. R. mit anderen Geräten, Maschinen und Anlagen gut harmoniert.

Die OPC Founda­tion ist ein Indus­trie­kon­sor­tium und verwaltet die Standar­di­sie­rung von OPC UA und damit auch in Zusam­men­ar­beit mit Branchen­ver­bänden die Compa­nion Specifications.

Ausge­wählte
Compa­nion Specifications

 

  • AutoID: Infor­ma­ti­ons­mo­dell für Automa­ti­sche Infor­ma­ti­ons­sys­teme, wie z. B. RFID, Barcode, NFC, Reader, Scanner …
  • PLCopen: Infor­ma­ti­ons­mo­dell bildet IEC 61131–3 auf OPC UA ab
  • CNC Systems: Infor­ma­ti­ons­mo­dell für CNC Systeme, des Verein Deutscher Werkzeug­ma­schi­nen­fa­briken (VDW)
  • Robotik: Infor­ma­ti­ons­mo­dell mit standar­di­sierter Schnitt­stelle zwischen Roboter und dessen Produk­ti­ons­um­ge­bung, des VDMA
  • FDI (Field Device Integra­tion): Infor­ma­ti­ons­mo­dell zur Integra­tion von Feldgeräten
  • umati (universal machine tool inter­face): Infor­ma­ti­ons­mo­dell als univer­selle Schnitt­stelle für Werkzeug­ma­schinen, des VDW und des VDMA
  • EUROMAP77: Infor­ma­ti­ons­mo­dell für Kunst­stoff- und Gummi­ma­schinen, des VDMA
  • Automa­ti­onML (Automa­tion Markup Language)
  • ISA-95

 

 

Unsere Empfeh­lung: umati – die univer­selle Schnitt­stelle für Werkzeugmaschinen

umati wurde durch renom­mierte Partner aus der Werkzeug­ma­schi­nen­in­dus­trie unter dem Dach des VDW gegründet. Auf Basis eines standar­di­sierten OPC UA Infor­ma­ti­ons­mo­dells (Compa­nion Speci­fi­ca­tion) ist umati eine univer­selle Schnitt­stelle, die Werkzeug­ma­schinen und Anlagen sicher, naht- und mühelos in kunden- und anwen­der­spe­zi­fi­sche IT-Ökosys­teme integrieren kann. Ein Standard nicht nur in Deutsch­land, sondern für Anwender in der ganzen Welt – zur Erschlie­ßung neuer Poten­ziale für die Produktion der Zukunft.

Wir von iT Enginee­ring Software Innova­tions waren auch an der Defini­tion dieser Schnitt­stelle beteiligt!

Charak­te­ri­sie­rung von OPC UA 

OPC UA ist ein Frame­work für indus­tri­elle Inter­ope­ra­bi­lität: Geräte- und Maschi­nen­bauer beschreiben die objekt­ori­en­tierten Infor­ma­tionen ihres Systems und definieren auch die Zugriffs­rechte mit integrierter IT Security dazu. Kernfunk­tio­na­li­täten von Maschinen und Anlagen sind bei unter­schied­li­chen Herstel­lern auf die gleiche Art im Infor­ma­ti­ons­mo­dell beschrieben. Der Maschi­nen­bauer bleibt Herr seiner Daten bzw. kann sie gezielt und kontrol­liert verteilen und somit auch an Big Data und der Analyse seiner Daten monetär teilhaben. Spezi­fi­sches Know-how von Maschinen- und Anlagen­bauern kann dabei durch rollen­ba­sierte Berech­ti­gungen granular geschützt werden.

OPC UA ist die Platt­form des weltweit größten Ökoys­tems für Inter­ope­ra­bi­lität. Durch OPC UA werden Geräte‑, Maschinen- und Anlagen­in­for­ma­tionen in Infor­ma­ti­ons­mo­dellen standar­di­siert zur Verfü­gung gestellt, bestehend aus Daten und Metadaten. Die Beschrei­bung und Übertra­gung von Geräte­daten und deren Fähig­keiten stehen im Vorder­grund (sog. Selbst­aus­kunfts­fä­hig­keit). OPC UA ist der Nachfolger der klassi­schen OPC-Variante, erwei­tert um standar­di­sierte Trans­port­pro­to­kolle, wie z. B. Webser­vices, Sicher­heits­me­cha­nismen und die seman­ti­sche Beschrei­bung von Informationen.

Grafik zeigt OPC UA Kommunikationsarten

OPC UA ermög­licht die Übertra­gung von sich selbst­schrei­benden Infor­ma­tionen. Die Kommu­ni­ka­tion kann bidirek­tional, synchron, asynchron oder verteilt ablaufen, sowohl in verti­kaler, als auch in horizon­taler Richtung, kabel­ge­bunden oder drahtlos. Es handelt sich um eine standar­di­sierte service­ori­en­tierte Archi­tektur (SOA, service-oriented archi­tec­ture).

In der Kommu­ni­ka­tion kommen zwei Mecha­nismen zum Einsatz:

Client-Server-Modell (HTTPS, TCP)

Der Server stellt Daten und Dienste zur Verfü­gung, die der Client anfor­dert und in einem sicheren und bestä­tigten Peer-to-peer-Kontext austau­schen kann. Die Anzahl der Verbin­dungen ist begrenzt.

Publisher-Subscriber-Modell (AMQP, MQTT, UDP/ TCP)

Der Server stellt eine definier­bare Menge von Daten einer belie­bigen Anzahl von Clients zur Verfü­gung. Der Infor­ma­ti­ons­aus­tausch wird nicht bestätigt.

Die OPC UA-Server und ‑Client Funktio­na­li­täten werden i. d. R. nicht von Grund auf, sondern auf Basis von SDKs (Software Develo­p­ment Kits) und mithilfe von Open Source Biblio­theken erstellt.

Wir von iT Enginee­ring Software Innova­tions unter­stützen Sie bei der Auswahl, Imple­men­tie­rung und Bedie­nung von SDKs und der Open Source Bibliotheken! 

Der Werkzeug­kasten für OPC UA

OPC UA ist modular aufge­baut und kann als Frame­work für Inter­ope­ra­bi­lität der Industrie‑4.0‑Kommunikation verstanden werden. Vergleichbar mit einem Werkzeug­kasten besteht das Frame­work aus folgenden Elementen:

Kommu­ni­ka­tion über Internet Proto­koll (IP) Netzwerk­in­fra­struktur, IPv4 und IPv6 kompa­tibel, zukünftig auch echtzeit­fähig durch Time-Sensi­tive Networ­king (TSN)

Aspekte: Vertrau­lich­keit, Integrität, Authen­ti­zität und Autori­sie­rung;
Sicher­heits­me­cha­nismen mit digitalen Zerti­fi­katen und Zugriffs­rechten, Möglich­keit zur Verwal­tung einer unter­neh­mens­weiten Public-Key-Infra­struktur (PKI, public key infra­st­ruc­ture) über eine Certi­fi­cate Autho­rity (CA)

Basis­dienste: Infor­ma­ti­ons­mo­dell erkunden (Browse), Varia­blen lesen und schreiben (Read/ Write), Wertän­de­rungen und Ereig­nisse abonnieren (Subscribe), Methoden (Software­funk­tionen) aufrufen (Method Call);
Basis­mo­delle: Grund­le­gende Typen und Objekte eines OPC UA Servers

Spezi­fi­sche Infor­ma­ti­ons­mo­delle, bei denen Daten, Beschrei­bungen, Regeln, Funktionen, Objekte, Methoden und Ereig­nisse für bestimmte Branchen oder Maschi­nen­arten ausge­ar­beitet und definiert sind.

Herstel­ler­spe­zi­fi­sche Erwei­te­rungen mit Funktionen, die über den Standard hinaus­geben, z. B. zur Energie- und Taktzeitoptimierung

Grafik zeigt OPC UA Migrationsschritte

Beispiel­hafte Architekturvarianten

  • OPC UA Server
  • Externer Software OPC UA Server für mehrere SPSen
  • Externer Middle­ware OPC UA Server/ externes Gateway
  • Externer aggre­gie­render Software OPC UA Server
Wir von iT Enginee­ring Software Innova­tions unter­stützen Sie bei der Festle­gung der Anfor­de­rungen, der Auswahl der Techno­lo­gien und der geeig­neten Infrastruktur!

OPC UA Profile

OPC UA bietet verschie­dene Profile mit unter­schied­li­chen Funktio­na­li­täten, die für die Imple­men­tie­rung ausge­wählt und genutzt werden können:

stark einge­schränkte Funktio­na­li­täten für kleinste Geräte wie Sensoren und Aktoren

einge­schränkte Funktionalität

Basis­funk­tio­na­li­täten, zusätz­lich UA-Security und Methodenaufrufe

alle Funktio­na­li­täten

Nano Embedded Device Server Profile

stark einge­schränkte Funktio­na­li­täten für kleinste Geräte wie Sensoren und Aktoren

Micro Embedded Device Server Profile

einge­schränkte Funktionalität

Embedded UA Server Profile

Basis­funk­tio­na­li­täten, zusätz­lich UA-Security und Methodenaufrufe

Standard UA Server Profile

alle Funktio­na­li­täten

Wir von iT Enginee­ring Software Innova­tions unter­stützen Sie bei der Auswahl des für Ihren Bedarf geeig­neten Profils, auch unter Berück­sich­ti­gung mögli­cher zukünf­tiger Anfor­de­rungen und Einsatzmöglichkeiten!

Litera­tur­emp­feh­lungen

  • VDMA-Leitfaden „Indus­trie 4.0 Kommu­ni­ka­tion mit OPC UA“

  • VDMA-Leitfaden „Indus­trie 4.0 Security – Handlungs­emp­feh­lungen für den Mittelstand“

  • „Praxis­hand­buch OPC UA: Grund­lagen – Imple­men­tie­rung – Nachrüs­tung – Praxis­bei­spiele“, Miriam Schleipen (Hrsg.), Vogel Commu­ni­ca­tions Group

Anfor­de­rungen von Geräte-/ Maschinen-/ Anlagen­bauern und Betrei­bern, die OPC UA erfüllen kann

IT-Sicher­heit

Schutz von Daten vor unberech­tigtem Zugriff oder Manipu­la­tion (Urheber­rechte wahren, Schäden verhin­dern)
→ Bei der Entwick­lung des Infor­ma­ti­ons­mo­dells festlegen, welche notwen­digen Infor­ma­tionen im Hinblick auf die Inter­ope­ra­bi­lität ausge­tauscht werden dürfen.
→ Vergabe von Zugriffsrechten

Menschen unter­stützen

Unter­stüt­zung des Menschen durch eine einheit­liche Schnitt­stelle im Produk­ti­ons­um­feld und damit eine Reduzie­rung der Komplexität

Fabriken effizient betreiben und flexibel umbauen

Grund­sätz­liche Ziele:
- Steige­rung der Gesamt­an­la­gen­ef­fek­ti­vität
- Reali­sie­rung einer kunden­in­di­vi­du­ellen Massenproduktion

Maschinen einfach in Anlage integrieren

Maschinen mit einheit­li­chen Schnitt­stellen und Infor­ma­ti­ons­mo­dellen zur einfa­chen Integra­tion in Anlagen
→ Die Konzepte wie Plug & Work bzw. Plug & Produce ermög­li­chen eine einfache Integra­tion von Maschinen und Anlagen in Systeme.

Struk­tu­riert auf Maschinen- und Zellen­in­for­ma­tionen zugreifen

Einheit­liche Bereit­stel­lung von Anlagen­in­for­ma­tionen für eine maschinen- und zellen­über­grei­fende Kommunikation

Inter­ope­rabel und sicher auf Services und Daten von Steue­rungen und Feldge­räten zugreifen

Einheit­liche, sichere Schnitt­stellen bei allen Kompo­nenten, unter Berück­sich­ti­gung der Aspekte zur IT-Sicherheit

Fazit

Betreiber und Integra­toren fordern die Inter­ope­ra­bi­lität und wünschen sich einheit­liche Schnitt­stellen, um Plug & Work bzw. Plug & Produce zur Reduzie­rung des Enginee­rings für Systeme unter­schied­li­cher Hersteller zu ermöglichen.

Wir von iT Enginee­ring Software Innova­tions übernehmen für Sie die Entwick­lung von OPC UA-Lösungen, damit diese Ihre Möglich­keiten & Chancen berück­sich­tigen und den Anfor­de­rungen Ihrer Kunden gerecht werden! 

Nutzen in der Fertigung

Vorteile für Geräte-/ Maschinen-/ Anlagen­bauer und Betreiber

OPC UA 

ist als offener Kommu­ni­ka­ti­ons­stan­dard kostenlos und steht zur freien Verfügung 

OPC UA 

ermög­licht den herstel­ler­un­ab­hän­gigen und inter­ope­ra­blen Informationsaustausch 

OPC UA 

bietet eine sehr hohe, durch­gän­gige Skalier­bar­keit vom Sensor bis in die IT-Enterprise-Eben 

OPC UA 

reduziert den Aufwand für die Integra­tion von Geräten und Maschinen in Anlagen 

OPC UA 

bietet die Möglich­keit zur Umset­zung einer IT-sicheren Industrie‑4.0‑Kommunikation

OPC UA 

bietet Diffe­ren­zie­rungs­merk­male & Wettbe­werbs­vor­teile durch die Entwick­lung neuer Dienste 

OPC UA 

wird in immer kleinere Geräte, einfache Sensoren, Feldge­räte oder sogar Chips integriert 

OPC UA 

ermög­licht eine standar­di­sierte, robuste, zellen­über­grei­fende Industrie‑4.0‑Kommunikation

OPC UA 

bietet Möglich­keiten zur Umset­zung neuer Kunden­sze­na­rien & Geschäftsmodelle 

Hinweis & Ausblick

Für die Erfül­lung der Kategorie Indus­trie 4.0 „Basic“ und um damit dem Status „Indus­trie 4.0 enabled“ gerecht zu werden, müssen Geräte, Maschinen- und Anlagen mindes­tens mit dem Infor­ma­ti­ons­mo­dell von OPC UA ansprechbar sein. Hersteller, die kein OPC UA anbieten, werden in Zukunft einen Wettbe­werbs­nach­teil haben.

Vorgehen bei der Migra­tion von OPC UA 

Grafik zeigt Industrie 4.0 Kommunikation mit OPC UA

Bei der Umset­zung von OPC UA-Lösungen dienen die Anfor­de­rungen der Industrie‑4.0‑Kommunikation und die Funktio­na­li­täten des OPC UA-Werkzeug­kas­tens als Grund­lage. Dabei kann die Einfüh­rung in sinnvolle Teilele­mente zerlegt werden und schritt­weise erfolgen. Grund­vor­aus­set­zung für die Kommu­ni­ka­tion über OPC UA ist das Vorhan­den­sein eines Internet Proto­koll (IP) basierten Netzwerks (über Ethernet oder eine draht­lose Techno­logie). Damit kann OPC UA sofort als einheit­liche Schnitt­stelle für den maschi­nen­über­grei­fenden Infor­ma­ti­ons­aus­tausch genutzt werden.

Im ersten Schritt kann OPC UA als einheit­liche Kommu­ni­ka­ti­ons­schnitt­stelle für den Infor­ma­ti­ons­zu­griff verwendet werden. Dafür können relevante Parameter manuell einge­bunden werden, z. B. für den Einsatz eines Condi­tion-Monito­ring-Systems zur Reduzie­rung von Still­stand­zeiten. Die IT-Sicher­heit sollte bereits beim Aufbau bedacht und eine entspre­chende Security Policy mit der Defini­tion von Zugriffs­rechten und der Verwal­tung von Zerti­fi­katen festge­legt werden.

Im zweiten Schritt können standar­di­sierte Infor­ma­ti­ons­mo­delle (Compa­nion Speci­fi­ca­tions) ausge­wählt oder selbst erstellt werden. Zuvor sollte der Geräte- und Maschi­nen­bauer prüfen, ob es nicht bereits ein entspre­chende Branchen­spe­zi­fi­ka­tion gibt – die OPL Founda­tion oder eigene Verbände sind hier die Anlauf­stellen. Falls dies nicht der Fall ist, kann ein eigenes Infor­ma­ti­ons­mo­dell erstellt werden.

Alter­nativ dazu können mehrere Maschi­nen­bauer und Endan­wender einer Branche ein gemein­sames standar­di­siertes Infor­ma­ti­ons­mo­dell (auf Basis der Device Integra­tion) in Form einer Compa­nion Speci­fi­ca­tion erarbeiten. Bei der Entwick­lung ist die Durch­füh­rung von Konfor­mi­täts­tests (mithilfe von CTT, Unified Archi­tec­ture Compli­ance Test Tool) für die Client- und Server-Appli­ka­tionen wichtig. Die Zerti­fi­zie­rung von Compa­nion Speci­fi­ca­tions erfolgt durch von der OPL Founda­tion zerti­fi­zierte Zerti­fi­zie­rungs­la­bore (Certi­fi­ca­tion Test Lab). Geprüft und garan­tiert werden Überein­stim­mung, Inter­ope­ra­bi­lität, Zuverlässigkeit/ Robust­heit, Effizienz und Benut­zer­freund­lich­keit mit den Anfor­de­rungen an die OPC UA Standards.

Im dritten Schritt kann ein erwei­tertes Infor­ma­ti­ons­mo­dell erstellt werden, das herstel­ler­spe­zi­fi­sche Erwei­te­rungen enthält. Es werden Beschrei­bung von über die Standard­funk­tionen hinaus­ge­hende Infor­ma­tionen einge­fügt, wie z. B. Leistungs­daten, Effizienz etc. Jeder Hersteller kann somit spezi­elle Dienste anbieten und diese als Diffe­ren­zie­rungs­merkmal und Wettbe­werbs­vor­teil nutzen. Durch einen geschützten Zugriff können sie in Form von freischalt­baren Bezahl­mo­dellen angeboten werden. 

Wir von iT Enginee­ring Software Innova­tions beraten, unter­stützen oder übernehmen für Sie die stufen­weise Entwick­lung und Imple­men­tie­rung von OPC UA-Schnittstellen!

Unser Angebot

Unsere Kernkom­pe­tenz als Dienst­leister liegt in der Entwick­lung anspruchs­voller, indivi­du­eller Software­lö­sungen im indus­tri­ellen Umfeld. Dabei haben wir große Erfah­rung im Geräte‑, Maschinen- und Anlagenbau, im Ferti­gungs­um­feld und in der Vernet­zung von Maschinen gesam­melt. Durch dieses Wissen gepaart mit unserer Kernkom­pe­tenz in der Software­ent­wick­lung sind wir Ihr perfekter Partner von der Beratung, über die Unter­stüt­zung bis zur vollstän­digen Imple­men­tie­rung von OPC UA-Schnitt­stellen – abgestimmt auf Ihr Anwen­dungs­sze­nario. Wir stellen uns völlig flexibel auf Ihre Anfor­de­rungen und Ihren Bedarf ein.

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